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„Warum wahre Freundschaft so wichtig ist – ein Plädoyer für echte Verbundenheit“

  • Autorenbild: Bettina Cornelius
    Bettina Cornelius
  • 1. Feb. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Jan.


Wahre Freundschaften stärken deine Lebensfreude

Wahre Freundschaften sind weit mehr als angenehme Begleiter im Alltag. Sie sind tragende Säulen unseres emotionalen Wohlbefindens, unserer persönlichen Entwicklung und unseres sozialen Lebens. Aus systemischer Sicht nehmen Freundschaften eine besondere Rolle ein, da sie nicht nur das Individuum stärken, sondern auch als dynamische Elemente in unserem sozialen Netzwerk wirken.

Warum wahre Freundschaft so wichtig ist - im systemischen Kontext

Systemisches Denken betrachtet den Menschen nicht isoliert, sondern eingebettet in verschiedene Beziehungssysteme. Freundschaften sind dabei bedeutende Knotenpunkte, die uns Halt geben und uns gleichzeitig herausfordern, zu wachsen.

  • Spiegel der eigenen Entwicklung: Freundinnen und Freunde reflektieren unsere Werte, Überzeugungen und Verhaltensmuster. Sie bieten ehrliches Feedback, das zur Selbstreflexion anregt.

  • Ressourcen für Resilienz: In Krisenzeiten sind Freundschaften oft die stabilsten Ressourcen. Sie bieten emotionale Unterstützung, Perspektivwechsel und das Gefühl von Zugehörigkeit.

  • Vielfalt der Rollen: Freundschaften sind flexibel und facettenreich. Sie können inspirieren, trösten, motivieren oder einfach nur da sein.

Die Dynamik von Freundschaften

Freundschaften unterliegen, wie alle Beziehungen, Veränderungsprozessen. Lebensphasen, geografische Distanzen oder unterschiedliche Entwicklungen können Freundschaften herausfordern. Aus systemischer Perspektive ist es wichtig, diese Dynamik nicht als Scheitern zu betrachten, sondern als natürlichen Teil des Lebens.

  • Veränderung als Chance: Wenn Freundschaften sich wandeln, kann das neue Qualitäten hervorbringen. Alte Freundschaften können auf neue Weise bereichernd sein.

  • Bewusste Pflege: Freundschaften brauchen Aufmerksamkeit. Kleine Gesten der Wertschätzung und bewusste Kontaktpflege, egal wo man sich gerade befindet, halten lebendig.

Wenn man sich alleine fühlt

Einsamkeit kann ein schmerzhaftes Gefühl sein, besonders wenn es scheint, als ob keine tiefen Freundschaften da sind. Aus systemischer Sicht ist es hilfreich, Einsamkeit nicht nur als Mangel, sondern auch als Signal zu verstehen:

  • Selbstfürsorge entwickeln: Der erste Schritt ist oft, sich selbst zuzuwenden und die eigenen Bedürfnisse zu erkennen.

  • Netzwerke aktiv gestalten: Auch kleine, neue Verbindungen können das Gefühl von Zugehörigkeit stärken.

  • Akzeptanz und Geduld: Freundschaften wachsen nicht über Nacht. Geduld mit sich selbst und anderen ist ein wichtiger Bestandteil des Prozesses.

Freundschaften in Paarbeziehungen: Individuelle Netzwerke pflegen

In Partnerschaften kann es herausfordernd sein, den eigenen Freundeskreis aktiv zu pflegen. Doch gerade hier zeigt sich der Wert von Freundschaften:

  • Individuelle Stärkung: Eigene Freundschaften fördern die persönliche Entwicklung und geben Impulse von außen, die auch die Paarbeziehung bereichern können.

  • Gesunde Balance: Freundschaften außerhalb der Beziehung schaffen Freiräume und verhindern emotionale Abhängigkeit vom Partner.

  • Gemeinsames Wachstum: Austausch mit Freunden fördert neue Perspektiven, die wiederum das Miteinander in der Paarbeziehung positiv beeinflussen können.

Systemische Impulse für starke Freundschaften

  1. Selbstreflexion: Welche Freundschaften tun Ihnen gut? Wo erleben Sie echte Resonanz?

  2. Grenzen erkennen: Nicht jede Beziehung muss intensiv sein. Es ist in Ordnung, Distanz zuzulassen, wenn es sich stimmig anfühlt.

  3. Offenheit für Neues: Neue Freundschaften können bereichern, auch im Erwachsenenalter.

  4. Qualität vor Quantität: Tiefe Verbindungen sind oft wertvoller als ein großer Bekanntenkreis.

Ein Beispiel aus der Praxis

MARKUS

Markus, 45, spürt, dass einige seiner langjährigen Freundschaften nicht mehr die gleiche Tiefe haben wie früher. In der systemischen Beratung erkennt er, dass sich sowohl seine eigenen Bedürfnisse als auch die seiner Freunde verändert haben. Anstatt die Beziehungen abzubrechen, entscheidet er sich, neue Formen der Verbindung zu suchen: mehr ehrliche Gespräche, bewusste gemeinsame Erlebnisse und Offenheit für neue Freundschaften.

Freundschaften als wertvoller Teil des Lebenssystems

In meiner systemischen Beratung unterstütze ich Sie dabei, Ihre Freundschaften zu reflektieren und Wege zu finden, diese bewusst zu gestalten. Ob Sie sich in einem stabilen Netzwerk bewegen, mit Gefühlen von Einsamkeit ringen oder Ihre Partnerschaft durch individuelle Freundschaften stärken möchten – Freundschaften sind nicht nur ein Teil unseres Lebens, sie sind ein Spiegel dessen, wer wir sind und wer wir sein können.


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Bettina Cornelius

  • Systemische Therapie und Beratung

    (IGST e.V., Heidelberg, zertifiziert bei der SG Systemische Gesellschaft)

  • weitere Ausbildungen u.a.:

  • Systemische Angsttherapie (Dr. Bernd Schumacher),

  • Curriculum Systemische Paartherapie (Nele Sehrt) Curriculum Systemische Sexualtherapie (Prof. Dr. Ulrich Clement)






 
 
 

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